Waldsassen - Porzellan in der Klosterstadt

Die berühmte Klosterstadt Waldsassen ist einer der ältesten Porzellanstandorte in Bayern. Sie schrieb zwischen 1875 und 1994 Porzellangeschichte. Neben der bekannten Porzellanfabrik Waldsassen Bareuther & Co. AG existierten mehrere Kleinbetriebe.

Porzellanfabrik Bareuther
Krug
Basilika
Kaffeeservice, Bareuther

Sehens- und Wissenswertes

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Waldsassen und in der Umgebung laden zum Verweilen ein. Die zwischen 1682 und 1704 erbaute Basilika in Waldsassen zählt zu den großartigsten Barock­kirchen Bayerns. Im Stiftlandmuseum erhalten Besucher einen Eindruck vom Alltagsleben der Region. Dort ist eine beachtenswerte Sammlung von Waldsassener Porzellan zu bewundern. Ein pittoreskes Ausflugsziel ist die barocke Dreifaltigkeitskirche Kappl auf dem Glasberg bei Münchenreuth.

Touristinformation
Stadt Waldsassen
Basilikaplatz 3
95652 Waldsassen
Telefon (0 96 32) 880
Telefax (0 96 32) 88 114
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailE-Mail
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.waldsassen.de

Weißes Gold in Waldsassen

Kunst & Kultur

Stiftlandmuseum

Stiftland Museum Waldsassen
Der Name Stiftlandmuseum leitet sich vom ehemaligen Gebiet des 1133 gegründeten Zisterzienserklosters Waldsassen ab. In verschiedenen Abteilungen wird über Stadt- und Regionalgeschichte, Handwerk, Industrie, Geschäftsleben, Wohnen etc. informiert. Darunter ist auch ein Bereich, der sich sehr anschaulich der Porzellangeschichte von Waldsassen widmet. Während der Blütezeit der Porzellanherstellung waren in den beiden Porzellanfabriken Waldsassens, Bareuther & Co. und Gareis und Kühnl, rund 1.000 Menschen beschäftigt. Auf der Produktpalette standen Gebrauchsgeschirre, Geschenkartikel, Kaffee-, Tee- und Mokkaservice sowie Hotelporzellan. Im Jahr 1994 schloss der Betrieb seine Werkstore.
Geöffnet: Mitte März-6. Januar (Jan-Feb auf Anfrage), Di-So, sowie Oster- und Pfingstsonntag 10h-12h und 13h-16h

Museumsstraße 1, 95652 Waldsassen
Telefon (0 96 32) 880 oder (0 96 32) 91 247
Telefax (0 96 32) 91 249

Kulinarisches

Hollerküchle
10-12 Holunderblütendolden, 200 gr. Mehl, 2 Eier, knapp ¼ Liter Mehl, 1 Prise Salz, Fett zum Ausbacken, Zucker und Zimt zum Bestreuen

Die Holunderblüten waschen und gut abtropfen lassen. Den Backteig herstellen, indem das Mehl mit den Eiern und der Milch sowie der Prise Salz gut verquirlt wird. Nun die Hollunderblüten im Backteig wenden und schwimmend im heißen Fett goldbraun ausbacken. Anschließend Mit Zucker und Zimt bestreuen.