Schlüsselfeld

Pfeiffenköpfe
Schloß Reichmannsdorf

Porzellangeschichte in Schlüsselfeld


Porzellanmanufaktur Reichmannsdorf
Zwischen Burgebrach und Schlüsselfeld bestand von 1794 bis 1867 die Porzellanmanufaktur Reichmannsdorf. Gründer war Johann Gottlieb Ehregott Gottbrecht (1748-1795). Nach mehreren missglückten Versuchen in Regensburg, Mainbernheim und Reihweiler ging er nach Reichmannsdorf, um dort mit Hilfe der Familie von Schrottenberg eine Manufaktur aufzubauen. 1794 wurde die Porzellanmanufaktur Reichmansdorf gegründet. Johann Gottbrecht verstarb kurze Zeit später. Das Unternehmen wurde von seiner Frau und seinen drei Söhnen, die begabte Porträt-, Figuren- und Landschaftsmaler waren, bis 1838 weitergeführt.

Knapp 40 Jahre lang produzierte die Manufaktur vor allem Geschirr, Pfeifen, Puppen und religiöse Figuren. Um den Umsatz zu steigern, fertigte man – wie damals durchaus üblich – Plagiate von Meißener Weißware an. Der Betrieb wurde durch einen Brand im Jahr 1833  völlig zerstört und musste letztendlich versteigert werden. Bis zur Schließung 1867 wechselte der Betrieb achtmal den Besitzer.

Freizeit & Vergnügen


Neben dem Drei-Franken-Stein-Weg bieten sich zahlreiche Wander- und Radtouren für Ausflüge in den Naturpark Steigerwald an. Für das leibliche Wohl sorgen gemütliche Gastwirtschaften und Bierkeller, die während der Saison Karpfen als kulinarische Spezialität anbieten.

Abschlag gefällig!


Golfanlage Schloß Reichmannsdorf
Obere Hauptstraße 10, 96132 Schlüsselfeld
Telefon  (0 95 46) 92 15 10
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailE-Mail
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.golfanlage-reichmannsdorf.de

Persönlichkeiten


Der Molitor lebte zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Gutsverwalter in Aschbach und war früher das Schreckgespenst der Kinder. Seine „Residenz" war das heute noch bestehende Anwesen am Fuße des Kaulbergs in Aschbach (bei Schlüsselfeld). Von ihm erzählte man sich bereits zu seinen Lebzeiten hinter vorgehaltener Hand die tollsten Geschichten, so z. B. dass er sich unsichtbar machen und überall auftauchen könne. Kein Wilderer und Holzfrevler war sicher, dass „der Molitor" nicht plötzlich zwischen den Bäumen stand und die Missetat ahndete. Er sperrte die Leute in den Schloßkerker und peinigte sie der Überlieferung nach „bis aufs Blut".

Tassenpyramide

Touristinformation


Stadt Schlüsselfeld
Marktplatz 5, 96132 Schlüsselfeld
Telefon (0 95 52) 92 220
Telefax (0 95 52) 92 22 30
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailE-Mail
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.schluesselfeld.de